Die Bodensee-Radweg App – Livetest der Funktion „Radtouren“

Eine neue Testfahrt steht an und diesmal ist das Thema der Livetest der überarbeiteten Funktion "Radtouren" in der Bodensee-Radweg App. Was genau verbirgt sich hinter dieser Funktion? Schauen wir uns die Änderungen doch einmal genauer an.

 

Das neue Menü "Radtouren"

Allgemein gesprochen ist das Menü "Radtouren" der Oberbegriff für alle Unternehmungen mit dem Fahrrad am Bodensee. Unter der Haube "Radtouren" ist eine stetig wachsende Zahl an Fahrradtouren gespeichert, die sich als Repertoire zum Nachfahren anbieten.

 

Das Hauptmenü der Software

Das Menü "Radtouren" in der Bodensee-Radweg App

 

Dazu gehören:

  • die Auswahl einer Radtour in der lokalen Umgebung des Bodensees
  • die Auswahl einer Bodensee-Radweg Etappe, entweder auf dem offiziellen Radweg oder eine alternative Radwegvariante
  • das Angebot weiterer, aber begleiteter Radtouren studieren und sich die angebotenen Touren auf der jeweiligen Website anschauen
  • und die automatische Aktivierung des Bodensee-Radweg Bike Computers

 

Ist eine Tour gewählt, so erscheint jetzt neu die Abfrage, ob eine gewählte Radtour gefahren werden soll ("Tour starten") oder ob man sich die Eckdaten zu der Radtour anschauen ("Tour auswerten")  möchte und vielleicht die Strecke erst einmal genauer vermessen möchte.

In früheren Versionen war die Radtourenauswahl redundant für beide Einzelfunktionen vorhanden und das war etwas umständlich vom Handling her. Jetzt wird von einer zentralen Position aus die Entscheidung über die weitere Aktivität getroffen, das macht die App übersichtlicher und einfacher in der Bedienung.

 

Die neue, aufgeräumte Radtourenanzeige

Das Display eines Smartphones bietet eine begrenzte Fläche zur übersichtlichen Darstellung von Informationen. Ideal wäre es, wenn alle Radtoureninformationen zu einer jeweiligen Bodensee-Radweg Etappe oder einer anderen Tour detailreich aufgelistet werden können. Dann ist alles auf einen Blick verfügbar.

 

Module der Bodensee app

links: die neue und kompakte Radtourenübersicht, rechts: das neue Aktionsfenster

 

Andererseits ist die Lesbarkeit und Orientierung jedoch auf den kleinen Displays (sofern man nicht gerade ein Tablet durch die Gegend fährt) schwieriger, da der begrenzte Platz geteilt werden muss. Ein Kompromiss muss her und der ist nun so gestaltet:

  • Ein Bild der Radtour dient als optischer Blickfangpunkt und zur ersten Orientierung
  • Eine Hauptüberschrift gibt lokale Informationen über die Tour
  • Eine Kilometerangabe dient zur Einordnung des Streckengefühls
  • Ein Schwierigkeitslevel beinhaltet den Radtourencharakter (flach oder steil verlaufend in Kombination mit der Streckenlänge)
  • neu: der Infohinweis erlaubt das Anzeigen weiterer Detailinformationen zur Tour

Mit diesem neuen Konzept werden umfangreichere Informationen nur auf Bedarf angezeigt und bietet so eine bestmögliche Anzeigenoptimierung. Es können schnell die Radtouren überflogen und bei Bedarf genauer angeschaut werden.

 

Eine Radtour fahren - nur ein Klick entfernt!

Wird "Tour starten" gewählt, laufen im Hintergrund einige Vorgänge automatisch ab:

  • es öffnet sich der Bodensee-Radweg Bike Computer
  • die gewählte Strecke wird auf der Karte angezeigt
  • und das GPS startet, um die Position zu finden.

Das alles geschieht in einem Rutsch und weitere Tipparbeit ist nicht mehr notwendig. Weniger Aufwand, das heißt weniger Klicks, ist nicht mehr heraus zu holen!

 

der Ultra-Mode der Bodenseeradweg-App

auch ein Thema der Optimierung: der ULTRA-Mode bekommt neue Farben

 

Neu: Fixierung der GPS-Position auf der Karte jetzt möglich

Die Testfahrt mit der Version 5.7 der Bodensee-Radweg App hat die Erkenntnis gebracht, das ein Fixieren der GPS-Position unterwegs sehr hilfreich und in bestimmten Situationen auch notwendig ist.

Grundsätzlich gibt es das Dilemma:

  • Wird die aktuelle GPS-Position in der Kartenmitte (oder an einer anderen Stelle) fixiert, so bietet sich nicht mehr die Gelegenheit, andere Kartenbereiche am Bodensee manuell durch Verschieben der Karte anzuzeigen. Bei jedem neuen GPS-Signalempfang bewegt sich die Karte wieder zurück zur alten Position. Ein stetiges Katz- und Mausspiel.
  • Fixiert man die Karte nur beim ersten GPS-Signalempfang und lässt dann dem Benutzer freie Hand über die Karte, dann ist eine Fixierung der Kartenposition immer dann gewünscht, wenn sich auf einer Radtour die aktuelle Lage soweit an den Kartenrand verschoben hat, dass das GPS-Signal nicht mehr sichtbar ist. Das passiert regelmäßig, sobald einige Kilometer gefahren sind und sich der Weg aus der Karte heraus schiebt. 

Das klingt nach einer simplen Erkenntnis, aber die Wirkung spürt man dann, wenn in der Praxis mit der Bodensee-Radweg App eine Runde mit dem Rad gedreht wird. 

 

Der Toggelmodus zum Fixieren 

Daher gibt es jetzt in der oberen Menüleiste ein neues Icon, dass in einem Toggelmodus die GPS-Fixierung der Karte ein- und ausschalten lässt. So lässt sich sehr leicht der Wunsch nach freier Kartenauswahl erfüllen, aber auch die konsequente Wegverfolgung auf dem Bodensee-Radweg oder sonst wo aktivieren.

 

Fazit:

Die Benutzerfreundlichkeit der Bodensee-Radweg App verbessert sich mit jeder Testfahrt und, wie nicht anders zu erwarten, fließen neue Details in die Optimierung steig mit ein. Die Funktion "Radtouren" hat den Livetest frisch aus dem Labor kommend daher nicht schlecht überstanden. Einige Verbesserungen werden in späteren Versionen einfließen.

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