Radtour auf dem Panoramaweg

Streckenprofil:

Länge:     39 km 
Höhe:      390 Hm 
Dauer:     3,5 h 

Strecke: ♦♦♦♦
Level:    ♦♦♦♦

Highlights:

  • schöne Tobeldurchfahrten

Auf dem Panoramaweg Langrickenbach unterwegs

Teil I. Die meisten Touren auf dem Seerücken verlaufen ab der Ortschaft Wäldi in Richtung Westen. Der Grund liegt vor allem in den zahlreichen Waldwegen und Höhenvarianten, die es bis weit hinter Steckborn und Stein am Rhein auf dem Rücken zu fahren gibt. Die andere Richtung gen Osten verläuft eher flach und bietet weniger Abwechslung im Höhenprofil, welches aber durch schöne Wegabschnitte kompensiert wird.

 

Diese Tour führt über den Girsberg bis zum letzten Tobel des Seerückens, der sich westlich von Bottighofen und Scherzingen befindet. Dann verläuft die Strecke weitestgehend flach und nimmt in einer großen Kurvenform Anlauf bis Oberstögge, um den Rückweg über die einzige Asphaltstraße Richtung Schloß Chastel abzuschließen, Start und Ende ist in Konstanz.

Teil II. Ab der Grenze im Stadtteil Konstanz-Paradies geht es auf dem Radweg parallel zu der im Tunnel geführten Autobahn Richtung Zürich auf den Girsberg. Ab hier ist nur noch Landschaft mit Wald- und Wiesenabschnitten vorzufinden und das Fahren auf den breiten Schotterwegen macht Spaß. Unmerklich wird die Autobahn überquert und durch ein Waldstück hindurch bringt uns der Weg nach Bäterschausen.

 

Von Kreuzlingen kommend führt der Radweg Nummer 41 (Pilgerroute) an Bäterschausen vorbei, der bis Fischingen und dann weiter bis zum Züricher See führt. Es geht noch rund einen Kilometer auf einem Schotterweg, bis ein schöner schmaler Waldweg an zwei Seen vorbeiführt. Hier kann man sehr entspannte Ausflüge mit einer Umwanderung der Seen einplanen, Grillplätze sind an verschiedenen Stellen vorhanden.

Durch den Tobel bei Kreuzlingen

 

schöner Waldweg bei Bäterschausen

schöner Waldweg bei Bäterschausen

 

  

Seen bei Lengwil

schöne Schotterwege am Bodanrück

 

Teil III. An den Seen vorbei bringt uns eine idyllische Allee zum Waldende, der einen abrupten Wechsel des landschaftlichen Panoramas einläutet: der Blick geht schnurgeradeaus auf die großen Energiespeicher in Lengwil, die wie große namenlose Dosen in der Landschaft stehen. Durch Lengwil führt ein kurzer Weg direkt wieder ins Grüne in den letzten Tobel vor Beginn des Bodensees.

Teil IV. Ein schmaler Schleichweg an einer Wiese führt in den Tobel hinein. Der Weg ist sehr verzweigt und im Tobel selber gibt es beliebig verschiedene Varianten sich zu verfahren oder neue Wege auszuprobieren. Mit gut drei Kilometer Länge und bis zu einem Kilometer Breite ist das kein kleiner Tobel, wie es viele andere auf der westlichen Seerückenseite sind. Nach gut zwanzig Minuten ist der gesamte Tobel durchfahren.

Von Lengwil nach Illighausen

 

Allee im Waldgebiet

Allee im Waldgebiet
 

 

 

von Weitem zu sehen: Speicher bei Lengwil

von weitem zu sehen: Speicher bei Lengwil

 

Teil V. Am Ende des Tobels befindet sich ein Gehöft und ein kleines Stück weiter queren wir die Straße bei Schönenbaumgarten. Erneut geht es in einen weiteren, aber kleineren Tobel hinein, den wir vor Illighausen dann wieder verlassen. Für ein Mountainbike sind die verschiedenen Tobel am Seerücken eine kleine Herausforderung und es macht Spass, die einzelnen Tobelabschnitte miteinander zu verbinden.

Teil VI. Ab Illighausen geht es recht geradlinig gen Westen über die Orte Siegershausen, Undernwile und Oberstögge. Der meiste Teil der Strecke führt an Wiesen vorbei und Waldabschnitte sind nur wenige dabei. Das große Waldgebiet oberhalb von Tägerwilen wird durchfahren und am Girsberg führen Hin- und Rückweg wieder zusammen. Wer als Alternative zum Bodensee-Radweg seine Ruhe und Abgeschiedenheit möchte, ist auf dieser Fahrradtour richtig.

Über Tägerwilen zurück nach Konstanz

 

Fahrt auf dem Panoramaweg

Fahrt auf dem Panoramaweg

 

 

Rückweg über Oberstögge

Rückweg über Oberstögge

 

Langrickenbach

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km |
Langrickenbach: 47.650426, 9.174614